Über einen Link bei Mastblau bin ich auf einen mir bisher unbekannten Wysiwyg-HTML-Editor gestoßen: Nvu Composer Seine Vorteile: es gibt ihn in deutscher Sprache, er läuft auf Mac OS, Linux und Windows, er ist Open Source - und er ist ziemlich gut. Die Rendering-Engine basiert auf der Mozilla-Engine, somit zeigt er auch Seiten korrekt an, die mit modernem CSS gestaltet wurden - durchaus auch Seiten, an denen Dreamweaver immer noch scheitert. Der Funktionsumfang ist noch nicht so umfangreich wie bei Dreamweaver, aber aufgrund der offenen Schnittstelle für Plugins könnte sich das in absehbarer Zukunft ändern.
Nvu Composer hat noch ein paar Kinderkrankheiten (er ist mir zum Beispiel mal unmotiviert abgestürzt), aber nach meinen ersten Tests bin ich ziemlich begeistert. Man kann ihn sowohl als reinen HTML-Editor zur Arbeit im Quellcode verwenden, wie auch im Wysiwyg-Modus. Die Vorschau ist von beeindruckender Qualität, und die meisten Funktionen erschließen sich recht intuitiv, vor allem wenn man schon Erfahrung mit anderen Editoren wie Dreamweaver hat. Er hat auch ein integriertes FTP-Programm, so dass die erstellten Seiten damit auch gleich online gestellt werden können.
Von Peter am 30.05 um 12:53 Uhr. Kategorie: Netzwelt
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