Wie zu erwarten war, nimmt Matt Cutts jetzt Stellung zum Rauswurf von BMW aus dem Index und begründet ihn. Dabei benutzt er die Gelegenheit, gleich den nächsten Rauswurf anzukündigen: ricoh.de steht auf der Abschussliste.
Besonders erstaunlich finde ich seine Forderung, dass Google offensichtlich wissen will, wer die Doorway-Seiten erstellt hat, bevor sie BMW wieder in den Index aufnehmen. Matt Cutts:
I expect that Google’s webspam team will need a reinclusion request with details on who created the doorway pages.
In der Tat fordert dieser Reinclusion Request die Angabe des SEO, zwar nicht ganz zwingend, aber irgendwie schon:
If you employed an SEO company, it indicates good faith if you tell us specifics about the SEO firm and what they did – it assists us in evaluating reinclusion requests.
Offensichtlich wird das Geschäft der »Schwarzen« SEOs deutlich riskanter. Was nur von Vorteil sein kann für die SEOs, die sich an die Google-Richtlinien halten.
Von Peter am 05.02 um 12:03 Uhr. Kategorie: Suchmaschinen
Das konsequente Vorgehen Googles gegen unerwünschte SEO-Praktiken wird jetzt sicherlich hektisches Aufräumen bei betroffenen Verursachen. Chefs, die keine Ahnung von diesem Interdingsda haben und bisher nur wissen wollten, dass ihre Site auch bei Google gut zu finden ist, werden plötzlich von den Verantwortlichen in ihrem Unternehmen wissen wollen, ob sie auch mit unsauberen Methoden arbeiten. Durch so einen prominenten Betroffenen wie BMW wird das Thema ganz andere Kreise erreichen, als bisehr.
Ich denke auch, dass BMW alles dafür tun wird, um bald wieder indexiert zu werden.
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