Eigentlich hatte ich JavaScript bereits weitgehend abgeschrieben: ein Tool für nervende Werbepopups, aufdringliche Scroller, suchmaschinenfeindliche Klappnavigationen oder schlecht funktionierende DHTML-Animationen. Aber wie sich JavaScript momentan entwickelt, ist absolut faszinierend.
Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist: »Barrierefreies JavaScript« – oder treffender die englische Originalbezeichnung: »unobstrusive JavaScript«. Damit ist eine Programmiermethode gemeint, die für die Mehrheit der Anwender einen deutlichen Zusatznutzen bringt, aber dabei andere – deren Browser vielleicht kein JavaScript kann – nicht behindert oder einschränkt. Mit den neuen Techniken des DOM-Scripting funktioniert das mittlerweile viel besser, als ich das je für möglich gehalten hätte.
Der eigentliche Anlass, mich nach etlichen Jahren wieder einmal intensiv mit JavaScript auseinanderzusetzen, war das Script »lightbox«, mit dem große Bilder anstatt in Pop-Fenstern in überlagernden Layern gezeigt werden können. Das Script hat mir so imponiert, so dass ich es hier in meinem Blog eingebaut habe. Mittlerweile habe ich noch viele weitere barrierefreie Scripte gefunden, die mir so gut gefallen, dass ich sie auf jeden Fall in meinen Projekten einsetzen werde.
Ich habe in meinen Ressourcen eine neue Rubrik »JavaScript« eingerichtet und einige Links eingestellt zu Artikeln und Scripts, die mir besonders gefallen haben. Wer immer sich dafür interessiert, ist herzlich dazu eingeladen, sich auf Entdeckungsreise zu begeben.
Wer weitere gute Quellen weiss, bitte hier als Kommentar hinterlassen, damit ich sie in die Sammlung aufnehmen kann.
Von Peter am 07.04 um 12:08 Uhr. Kategorie: Netzwelt | Mediengestaltung
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