Wie macnews berichtet, hat Adobe endlich bekannt gegeben, wann mit neuen nativen Programmversionen für die Intel-Macs zu rechnen ist. Leider sind die Neuigkeiten nicht sehr erfreulich.
Adobe hat offensichtlich nicht vor, die bestehenden Programmversionen anzupassen, sondern behält sich das für die neuen Versionen vor, die im üblichen Update-Zyklus erscheinen. Nicht ganz klar ist zudem, wann diese neuen Versionen erscheinen werden: Üblicherweise hält Adobe einen Update-Zyklus von 1,5 bis maximal 2 Jahren ein. Falls dies zutrifft, ist beispielsweise erst 2007 mit einem Update für die CS 2 Suite zu rechnen.
In einem FAQ (Englisch, PDF!) erläutert Adobe, dass sie bereits an der Anpassung folgender Programme arbeiten:
Adobe Lightroom ist nicht in dieser Liste, allerdings hat Adobe bereits an anderer Stelle erklärt, dass Lightroom zuerst als Universal Binary erscheinen wird. Es wird demnächst eine angepasste Beta-Version für den freien Download zur Verfügung gestellt werden.
Es besteht meines Erachtens die Gefahr, dass Programme, die nicht in der Liste enthalten sind, gar nicht mehr angepasst werden, zum Beispiel Coldfusion oder Freehand. Zuletzt hat Adobe eine ähnliche Strategie bei Adobe Framemaker verfolgt, der bei der Umstellung auf OS X »ausgelassen« wurde und damit für die Mac-Plattform gestorben ist.
Alle genannten Programme laufen laut Adobe unter Rosetta, die einzige bekannte Einschränkung ist VersionCue der CS-Sutie, das nicht mehr läuft. Allerdings sind die Programme unter Rosette merkbar langsamer und haben hohe Speicheranforderungen. Adobe empfiehlt deshalb mindestens 1GB RAM als Grundausstattung.
Laut Macnews soll in diesem FAQ auch ein Hinweis enthalten sein, wonach erste Updates im September 2006 erscheinen sollen; diesen Hinweis kann ich aber nicht finden.
Von Peter am 02.02 um 09:14 Uhr. Kategorie: Acrobat | Mac-OS-X
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